| Aktivierung vorhandenen "Intellectual Capitals" - Kollaboration & Innovation - Wissens- und Geschäftsprozesse |
Enterprise Knowledge Management
Enterprise Knowledge Management konzentriert sich in erster Linie auf das effektive Aktivieren und Nutzen bereits innerhalb einer Organisation vorhandenen Wissens:
- Dokumente
- Informationen aus Wissensmanagement-, Dokumentenmanagement- und Wiki-Systemen
- Kundendaten und Berichte im CRM
- Qualitätsreports und Service-Tickets
- Daten aus Warenwirtschaft und Finanzbuchhaltung
Unternehmen steuern häufig bereits die strukturierte Ablage von Informationen, um Mitarbeitern innerhalb von Geschäftsprozessen genau zum richtigen Zeitpunkt die jeweils benötigten Informationen bereitzustellen.
Von Geschäfts- zu Wissensprozessen
Innovation und Problembewusstsein lassen sich jedoch nicht wirklich in Geschäftsprozesse formen - die individuelle Dynamik beim Lesen und Kreieren von Informationen durch Mitarbeiter über Abteilungsgrenzen hinweg hängt rein von Ideen und Gedankenimpulsen ab, die entstehen, wenn man sich einer bestimmten Information bewusst wird. Immer mehr wird Wertschöpfung in erster Linie durch das eigene “Intellectual Capital” betrieben.
Auch stellen sich ganz grundsätzliche Probleme nach wie vor: Informationen in Form von Texten lassen sich durch IT-Systeme nicht strukturiert auswerten und analysieren - es sind spezielle Systeme zur automatisierten Sprachverarbeitung, für eine intelligente Suche sowie zur Informationsanalyse notwendig, um all die Textinformationen überhaupt erst effizient nutzbar zu machen, die häufig ca. 80% der in einem Unternehmen verarbeiteten Daten darstellen.
Strukturierung & Vernetzung von Wissen
Im Fokus unserer Aktivitäten steht die Analyse, welches Wissen in welchen Formen innerhalb eines Unternehmens vorhanden ist und besser nutzbar gemacht werden sollte - und wie diese Informationen sowohl technisch als auch aus geschäftlicher Perspektive als Informationswerte sinnvoll verarbeitet und einem “Information Worker” angeboten werden müssten. Ein weiterer wesentlicher Aspekt ist dabei, nicht nur Informationen zu verteilen, sondern deren Urheber und Experten aufeinander aufmerksam zu machen.
Dabei spielt explizit in erster Linie die Information als Gut eine Rolle, die je nach Berechtigung und Tätigkeitsfeld bestimmten Mitarbeitern zur Verfügung stehen sollte, unabhängig von konkreten Geschäftsprozessen, um eine fruchtbare Basis für Innovation und echte Wissensarbeit zu etablieren und so das eigene “Intellectual Capital” effizient zu aktivieren.
